noPILLS in Gelsenkirchen, Deutschland

Video zeigt Abwasserbehandlungsanlage am Marienhospital
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Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe veranstaltet Workshop zum Thema Arzneimittel im Wasser
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Versuchsreihen mit Ferrattechnologie
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Besuch und Untersuchungsplan für das Technikum der Emschergenossenschaft
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Das noPILLS Projekt am Marienhospital in Gelsenkirchen

Die Emschergenossenschaft betreibt als Wasserwirtschaftsverband nicht nur 4 große regionale Kläranlagen im gesamten Emscher-Einzugsgebiet mit 2,4 Mio. Einwohnern, sondern betreibt auch eine Krankenhauskläranlage am Marienhospital Gelsenkirchen, die in den Jahren 2008 bis 2012 entstanden ist. Die EU-geförderte Anlage wurde von der Emschergenossenschaft im Rahmen einer Partnerschaft von 6 Akteuren aus 6 europäischen Ländern im PILLS-Projekt umgesetzt (siehe auch www.pills-project.eu ).

Die Anlage ist in Europa einmalig, weil sie nicht nur das konzentrierte Abwasser des Marienhospitals mit unterschiedlichen technischen Verfahren reinigt, sondern darüber hinaus den Kläranlagenablauf in ein offenes Gewässer führen darf.

Die gewählten Technologien – Membranfiltration, Ozonierung, Pulveraktivkohle und ein Sandfang – können in 10 unterschiedlichen Kombinationen betrieben werden. Die Erkenntnisse aus den wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen auch nach Ende des PILLS-Projektes noch erheblichen Forschungsbedarf.

So ist im Rahmen von noPILLS von besonderem Interesse, inwieweit die Reinigungsleistung, Kombinationen von Technologien sowie kostenintensive Betriebsaufwendungen für die Anlage von den eingeleiteten Wirkstoffen abhängen.

In diesem Zusammenhang stellt sich beispielsweise die Frage: Können besonders problematische Medikamente ohne Einschränkung des therapeutischen Erfolgs ersetzt werden? Kann dieser Ersatz beim Betrieb und der Reinigungsleistung zu nennenswerten Reduzierungen des Betriebsaufwandes (Energie, Hilfsmittel, Personal) führen? Die Einzigartigkeit der Gelsenkirchener Anlage ermöglicht es der Emschergenossenschaft, in diese Richtung weiter zu forschen und dabei auf das Expertenwissen der anderen europäischen Partner zurückzugreifen.

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Unterstützerkreis im Projektgebiet

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